fmb-1835-11-28-01
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Berlin, 28. November 1835
Maschinenlesbare Übertragung der vollständigen Korrespondenz Felix Mendelssohn Bartholdys (FMB-C)
2 beschr. S.; Adresse.
Felix Mendelssohn Bartholdy
-
Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C: Digitale Edition der vollständigen Korrespondenz Hin- und Gegenbriefe Felix Mendelssohn Bartholdys auf XML-TEI-Basis.
Die Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C ediert die Gesamtkorrespondenz des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 in Form einer digitalen, wissenschaftlich-kritischen Online-Ausgabe. Sie bietet neben der diplomatischen Wiedergabe der rund 6.000 Briefe Mendelssohns erstmals auch eine Gesamtausgabe der über 7.200 Briefe an den Komponisten sowie einen textkritischen, inhalts- und kontexterschließenden Kommentar aller Briefe. Sie wird ergänzt durch eine Personen- und Werkdatenbank, eine Lebenschronologie Mendelssohns, zahlreicher Register der Briefe, Werke, Orte und Körperschaften sowie weitere Verzeichnisse. Philologisches Konzept, Philologische FMB-C-Editionsrichtlinien: Uta Wald, Dr. Ulrich Taschow. Digitales Konzept, Digitale FMB-C-Editionsrichtlinien: Dr. Ulrich Taschow. Technische Konzeption der Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence FMB-C Ausgabe und Webdesign: Dr. Ulrich Taschow.
Erst gestern Mittag erhielt ich Deinen Brief vom 16ten Sept. nebst den Anlagen. Ich war überrascht den
Die Petition (deren Abfassung und Zweck mir übrigens recht sehr gefällt) schicke ich Dir anbei zurück. Ich kann sie nicht unterschreiben, weil mein Name, als dramatischer Componist, zu wenig oder gar nicht bekannt, und von keinem Werthe für Eure Absicht ist.
Übermorgen früh werde ich abreisen und so Gott es will die Meinigen zu Weihnachten wiedersehen.
Lieber Eduard Erst gestern Mittag erhielt ich Deinen Brief vom 16ten Sept. nebst den Anlagen. Ich war überrascht den Operntext zu finden, und wünsche Du mögest mir erlauben ihn mit nach Leipzig zurückzunehmen, um ihn dort zu lesen, da ich mich hier dazu noch nicht entschließen konnte, und auch wirklich nicht im Stande wäre, etwas der Art recht aufzufassen. Glaubst Du, es werde zu lange damit werden, so will ich versuchen ihn morgen vorzunehmen, aber wie gesagt, ich fürchte es liegt mir jetzt zu fern Die Petition (deren Abfassung und Zweck mir übrigens recht sehr gefällt) schicke ich Dir anbei zurück. Ich kann sie nicht unterschreiben, weil mein Name, als dramatischer Componist, zu wenig oder gar nicht bekannt, und von keinem Werthe für Eure Absicht ist. Übermorgen früh werde ich abreisen und so Gott es will die Meinigen zu Weihnachten wiedersehen. Dein Felix Mendelssohn Bartholdy. Berlin d. 28 Nov. 1835.
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