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fmb-1835-11-25-07

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Felix Mendelssohn Bartholdy an Heinrich Conrad Schleinitz in Leipzig <lb/>Berlin, 25. November 1835 Ich bitte Sie mir mit ein Paar Worten zu schreiben, wann ich wieder in Leipzig erwartet werde. Wenn es möglich wäre, daß ich erst am Montag Abend spät dort zu sein brauchte, so wäre mir Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online (FMB-C) Heinrich Conrad Schleinitz an Felix Mendelssohn Bartholdy in Düsseldorf; Leipzig, vor dem 16. April 1835 Heinrich Conrad Schleinitz an Felix Mendelssohn Bartholdy in Berlin; Leipzig, 27. November 1835 Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Transkription: FMB-C Edition: FMB-C Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe (FMB-C). Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft. Humboldt-Universität zu Berlin
Am Kupfergraben 5 10117 Berlin Deutschland
http://www.mendelssohn-online.com Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) Bd. 4, 1255.

Maschinenlesbare Übertragung der vollständigen Korrespondenz Felix Mendelssohn Bartholdys (FMB-C)

Deutschland Berlin D-B Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Handschriftenabteilung Nachl. Familie Mendelssohn, Kasten 4,3, Bl. 8-9. Autograph Felix Mendelssohn Bartholdy an Heinrich Conrad Schleinitz in Leipzig; Berlin, 25. November 1835 Ich bitte Sie mir mit ein Paar Worten zu schreiben, wann ich wieder in Leipzig erwartet werde. Wenn es möglich wäre, daß ich erst am Montag Abend spät dort zu sein brauchte, so wäre mir

3 beschr. S.; Adresse, 1 Poststempel.

Felix Mendelssohn Bartholdy

-

Elvers, Briefe, S. 187.

Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C: Digitale Edition der vollständigen Korrespondenz Hin- und Gegenbriefe Felix Mendelssohn Bartholdys auf XML-TEI-Basis.

Die Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C ediert die Gesamtkorrespondenz des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 in Form einer digitalen, wissenschaftlich-kritischen Online-Ausgabe. Sie bietet neben der diplomatischen Wiedergabe der rund 6.000 Briefe Mendelssohns erstmals auch eine Gesamtausgabe der über 7.200 Briefe an den Komponisten sowie einen textkritischen, inhalts- und kontexterschließenden Kommentar aller Briefe. Sie wird ergänzt durch eine Personen- und Werkdatenbank, eine Lebenschronologie Mendelssohns, zahlreicher Register der Briefe, Werke, Orte und Körperschaften sowie weitere Verzeichnisse. Philologisches Konzept, Philologische FMB-C-Editionsrichtlinien: Uta Wald, Dr. Ulrich Taschow. Digitales Konzept, Digitale FMB-C-Editionsrichtlinien: Dr. Ulrich Taschow. Technische Konzeption der Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence FMB-C Ausgabe und Webdesign: Dr. Ulrich Taschow.

25. November 1835 Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) counter-reset Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Berlin Deutschland Schleinitz, Heinrich Conrad (1802-1881) Leipzig Deutschland deutsch
Herrn Herrn Advocaten H. C. Schleinitz. in Leipzig. frei
Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Mein lieber Herr Schleinitz

Ich bitte Sie mir mit ein Paar Worten zu schreiben, wann ich wieder in Leipzig erwartet werde. Wenn es möglich wäre, daß ich erst am Montag Abend spät dort zu sein brauchte, so wäre mir es lieb; ich könnte jedoch auch schon am Sonntag Abend eintreffen. Früher möchte ich die MeinigenMendelssohn Bartholdy, Familie von → Abraham Mendelssohn Bartholdy nicht gern wieder verlassen. Sie würden mir also einen großen Gefallen thun, wenn Sie das Repertoir zum nächsten ConcertGewandhausLeipzigDeutschland auch noch ohne mich machten, und den Zettel drucken ließen; die Proben dazu würde ich dann wieder selbst halten können, da keine bisjetzt vor dem Dienstag gewesen ist. Ich hatte für das nächstkommende KonzertGewandhausLeipzigDeutschland die Weihe der Töne<name key="PSN0115032" style="hidden" type="author">Spohr, Louis (Ludewig) (1784-1859)</name><name key="CRT0110944" style="hidden" type="music">4. Sinfonie F-Dur, op. 86 (Die Weihe der Töne)</name> von Spohr im 2ten Theil angesetzt – jedoch ganz wie Sie es für recht finden. Der Herr DavidDavid, Ernst Victor Carl Ferdinand (1810-1873) ist hier, und wird mit mir zugleich in L. eintreffen. Bitte, antworten Sie mir auf alles dies sogleich. Die MeinigenMendelssohn Bartholdy, Familie von → Abraham Mendelssohn Bartholdy sind so gefaßt und ruhig, daß es mir ein Trost und Vorbild sein kann; aber ich weiß noch kaum, wie ich mein Leben weiterführen soll. Ich muß versuchen, es so zu thun, wie erMendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Abraham Ernst (bis 1822: Abraham Moses) (1776-1835) es wollen würde, wenn er noch mit uns wäre, und wünsche nur daß mir Gott die Kraft und Fassung genug dazu geben wolle. Leben Sie wohl.

Ihr Felix Mendelssohn Bartholdy. Berlin den 25 Nov. 1835.
            Mein lieber Herr Schleinitz
Ich bitte Sie mir mit ein Paar Worten zu schreiben, wann ich wieder in Leipzig erwartet werde. Wenn es möglich wäre, daß ich erst am Montag Abend spät dort zu sein brauchte, so wäre mir es lieb; ich könnte jedoch auch schon am Sonntag Abend eintreffen. Früher möchte ich die Meinigen nicht gern wieder verlassen. Sie würden mir also einen großen Gefallen thun, wenn Sie das Repertoir zum nächsten Concert auch noch ohne mich machten, und den Zettel drucken ließen; die Proben dazu würde ich dann wieder selbst halten können, da keine bisjetzt vor dem Dienstag gewesen ist. Ich hatte für das nächstkommende Konzert die Weihe der Töne von Spohr im 2ten Theil angesetzt – jedoch ganz wie Sie es für recht finden. Der Herr David ist hier, und wird mit mir zugleich in L. eintreffen. Bitte, antworten Sie mir auf alles dies sogleich. Die Meinigen sind so gefaßt und ruhig, daß es mir ein Trost und Vorbild sein kann; aber ich weiß noch kaum, wie ich mein Leben weiterführen soll. Ich muß versuchen, es so zu thun, wie er es wollen würde, wenn er noch mit uns wäre, und wünsche nur daß mir Gott die Kraft und Fassung genug dazu geben wolle. Leben Sie wohl.
Ihr
Felix Mendelssohn Bartholdy.
Berlin den 25 Nov. 1835.          
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        <p style="paragraph_without_indent">Ich bitte Sie mir mit ein Paar Worten zu schreiben, wann ich wieder in Leipzig erwartet werde. Wenn es m&#xF6;glich w&#xE4;re, da&#xDF; ich erst am Montag Abend sp&#xE4;t dort zu sein brauchte, so w&#xE4;re mir es lieb; ich k&#xF6;nnte jedoch auch schon am Sonntag Abend eintreffen. Fr&#xFC;her m&#xF6;chte ich die <persName xml:id="persName_b2b6938e-0a0e-4c0d-90f7-b9dbb4e6e6b0">Meinigen<name key="PSN0113241" style="hidden">Mendelssohn Bartholdy, Familie von &#x2192; Abraham Mendelssohn Bartholdy</name></persName> nicht gern wieder verlassen. Sie w&#xFC;rden mir also einen gro&#xDF;en Gefallen thun, wenn Sie das Repertoir zum <placeName xml:id="placeName_2ab4f6d2-b72c-4896-ad77-585303b0b689">n&#xE4;chsten Concert<name key="NST0100117" style="hidden" subtype="" type="institution">Gewandhaus</name><settlement key="STM0100116" style="hidden" type="">Leipzig</settlement><country style="hidden">Deutschland</country></placeName> auch noch ohne mich machten, und den Zettel drucken lie&#xDF;en; die Proben dazu w&#xFC;rde ich dann wieder selbst halten k&#xF6;nnen, da keine bisjetzt vor dem Dienstag gewesen ist. Ich hatte f&#xFC;r das <placeName xml:id="placeName_1da82f8c-3875-44b3-92d2-e007ce7821ed">n&#xE4;chstkommende Konzert<name key="NST0100117" style="hidden" subtype="" type="institution">Gewandhaus</name><settlement key="STM0100116" style="hidden" type="">Leipzig</settlement><country style="hidden">Deutschland</country></placeName> die <title xml:id="title_fe960c30-6927-4a7b-9e59-c180e147f375">Weihe der T&#xF6;ne<name key="PSN0115032" style="hidden" type="author">Spohr, Louis (Ludewig) (1784-1859)</name><name key="CRT0110944" style="hidden" type="music">4. Sinfonie F-Dur, op. 86 (Die Weihe der T&#xF6;ne)</name></title> von Spohr im 2<hi rend="superscript">ten</hi> Theil angesetzt &#x2013; jedoch ganz wie Sie es f&#xFC;r recht finden. Der <persName xml:id="persName_315bb1f6-5d46-4261-b98e-f6099bdee940">Herr David<name key="PSN0110564" style="hidden">David, Ernst Victor Carl Ferdinand (1810-1873)</name></persName> ist hier, und wird mit mir zugleich in L. eintreffen. Bitte, antworten Sie mir auf alles dies sogleich. Die <persName xml:id="persName_1966bccf-d30b-4c36-8af2-65c5b7d038f8">Meinigen<name key="PSN0113241" style="hidden">Mendelssohn Bartholdy, Familie von &#x2192; Abraham Mendelssohn Bartholdy</name></persName> sind so gefa&#xDF;t und ruhig, da&#xDF; es mir ein Trost und Vorbild sein kann; aber ich wei&#xDF; noch kaum, wie ich mein Leben weiterf&#xFC;hren soll. Ich mu&#xDF; versuchen, es so zu thun, wie <persName xml:id="persName_f848330d-b4e9-4d85-9478-b94327e804d7">er<name key="PSN0113247" style="hidden">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Abraham Ernst (bis 1822: Abraham Moses) (1776-1835)</name></persName> es wollen w&#xFC;rde, wenn er noch mit uns w&#xE4;re, und w&#xFC;nsche nur da&#xDF; mir Gott die Kraft und Fassung genug dazu geben wolle. <seg type="closer" xml:id="seg_dd7885ba-a914-4c8a-88f3-996cf7483967">Leben Sie wohl.</seg></p>
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