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fmb-1834-04-03-03

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Felix Mendelssohn Bartholdy an Carl Klingemann in London <lb></lb>Düsseldorf, 3. April 1834 Abermals darf dieser Brief an Horsleys nicht abgehen, ohne eine enveloppe an Dich, wenn Du mich des Portos wegen verdammst, so ists natürlich. Aber ich kanns nicht ändern, weil ich da die prächtigen Arbeiten der Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online (FMB-C) noch nicht ermittelt noch nicht ermittelt Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Transkription: FMB-C Edition: FMB-C Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe (FMB-C). Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft. Humboldt-Universität zu Berlin
Am Kupfergraben 5 10117 Berlin Deutschland
http://www.mendelssohn-online.com Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) Bd. 3, 892

Maschinenlesbare Übertragung der vollständigen Korrespondenz Felix Mendelssohn Bartholdys (FMB-C)

- - - Autograph, ehemals Klingemann-Nachlass (Mikrofilmkopie vor 1960) - Autograph Felix Mendelssohn Bartholdy an Carl Klingemann in London; Düsseldorf, 3. April 1834 Abermals darf dieser Brief an Horsleys nicht abgehen, ohne eine enveloppe an Dich, wenn Du mich des Portos wegen verdammst, so ists natürlich. Aber ich kanns nicht ändern, weil ich da die prächtigen Arbeiten der

2 beschr. S.; Adresse, mehrere Poststempel.

Felix Mendelssohn Bartholdy

-

Abschrift, D-B, Musikabteilung, MA Nachl. 7,37,22. Klingemann, Briefwechsel, S. 125 f.

Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C: Digitale Edition der vollständigen Korrespondenz Hin- und Gegenbriefe Felix Mendelssohn Bartholdys auf XML-TEI-Basis.

Die Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C ediert die Gesamtkorrespondenz des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 in Form einer digitalen, wissenschaftlich-kritischen Online-Ausgabe. Sie bietet neben der diplomatischen Wiedergabe der rund 6.000 Briefe Mendelssohns erstmals auch eine Gesamtausgabe der über 7.200 Briefe an den Komponisten sowie einen textkritischen, inhalts- und kontexterschließenden Kommentar aller Briefe. Sie wird ergänzt durch eine Personen- und Werkdatenbank, eine Lebenschronologie Mendelssohns, zahlreicher Register der Briefe, Werke, Orte und Körperschaften sowie weitere Verzeichnisse. Philologisches Konzept, Philologische FMB-C-Editionsrichtlinien: Uta Wald, Dr. Ulrich Taschow. Digitales Konzept, Digitale FMB-C-Editionsrichtlinien: Dr. Ulrich Taschow. Technische Konzeption der Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence FMB-C Ausgabe und Webdesign: Dr. Ulrich Taschow.

3. April 1834 Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)counter-resetMendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Düsseldorf Deutschland Klingemann, Ernst Georg Carl Christoph Konrad (1798-1862) London Großbritannien deutsch
C. Klingemann Esqu. London. 37 Bury Street St James’.
Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)Düsseldorf 3 April 34.Lieber Klingemann

Abermals darf dieser Brief an HorsleysHorsley, Familie von → William H. nicht abgehen, ohne eine enveloppe an Dich, wenn Du mich des Portos wegen verdammst, so ists natürlich. Aber ich kanns nicht ändern, weil ich da die prächtigen Arbeiten der MädchenHorsley, Mary Elizabeth (1813-1881)Horsley, Sophia Hutchins (Sophy) (1819-1894)Horsley, Frances Arabella (Fanny) (1815-1849) gestern ankamen, eine so große Freude drüber hatte, daß es wirklich gar zu schlimm von mir wäre, wenn ich aus irgend einem Grunde meine Antwort an sie so lange verschoben hätte, und so mußte ich ihnen im Briefe sagen, daß sie erst gestern zu mir gelangt sind. Du hast mir zwar das Gegentheil anbefohlen, aber sieh selbst ob es möglich ist, da Dein Brief darüber vom 28 Februar (wenn ich nicht irre) war, und ich wirklich ein Strick sein müßte, von da bis heut gewartet zu haben, ehe ich ihnen dankte. Nun schick ich Dir also den Brief, um ihn ihnen selbst zu geben, ihnen die ganze Geschichte auch zu erklären, und ihnen nochmals zu sagen, wie sehr dankbar ich bin. Mir hats wirklich gar zu große Freude gemacht; zugleich sind die netten Sachen so characteristisch, die edle rothe ernsthafte schön gestickte Decke, und dann die curiose kleine mit den Indischen Krähenfüßen und den lustigen Farben; aber um Gotteswillen, woher ist die Lichtputze? Sie macht das Staunen meiner ganzen Bekanntschaft aus, denn so etwas von prachtvoller Arbeit hat hier kein Mensch geträumt, so prächtig und doch geschmackvoll, und wie das Gelbe gemacht ist, kann keiner begreifen? Aber von wem, hab ich das Geschenk? Es lag kein Zettel und kein Wort dabei, und so kann ichs nicht rathen, schreib mir das. Ach und bitte, schreib doch gelegentlich Deinem CorrespondentenHattendorf (Hattendorff), Friedrich Heinrich (1772-1866) in Hannover, der dies Packet an mich geschickt hat, er möge doch, falls er mir (wie ich hoffe) bald wieder etwas spedirt, immer Alles angeben, was drin ist, und gieb auch Du es ihm Alles an; denn es hat hier auf dem Zoll Scandal gegeben, daß ein Packet mit Musikalien auf der Adresse stand, und daß Stahlwaaren drin waren. Der Unterschied des Preises kann nicht groß sein, und mir wäre es viel lieber. – Habe auch Dank für die Variationen<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_caqlhwzg-vt8o-ddi2-gjas-pb3hmtk47pcm"> <item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"></item> <item n="2" sortKey="instrumental_music" style="hidden"></item> <item n="3" sortKey="orchestral_music" style="hidden"></item> <item n="4" sortKey="concerts_and_concertante_works" style="hidden"></item></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100351" style="hidden">Fantasie und Variationen über Webers »Preciosa« c-Moll für zwei Klaviere und Orchester (Gemeinschaftskomposition mit Ignaz Moscheles), [29. 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Aber still!Felix MB.
            Düsseldorf 3 April 34. Lieber Klingemann
Abermals darf dieser Brief an Horsleys nicht abgehen, ohne eine enveloppe an Dich, wenn Du mich des Portos wegen verdammst, so ists natürlich. Aber ich kanns nicht ändern, weil ich da die prächtigen Arbeiten der Mädchen gestern ankamen, eine so große Freude drüber hatte, daß es wirklich gar zu schlimm von mir wäre, wenn ich aus irgend einem Grunde meine Antwort an sie so lange verschoben hätte, und so mußte ich ihnen im Briefe sagen, daß sie erst gestern zu mir gelangt sind. Du hast mir zwar das Gegentheil anbefohlen, aber sieh selbst ob es möglich ist, da Dein Brief darüber vom 28 Februar (wenn ich nicht irre) war, und ich wirklich ein Strick sein müßte, von da bis heut gewartet zu haben, ehe ich ihnen dankte. Nun schick ich Dir also den Brief, um ihn ihnen selbst zu geben, ihnen die ganze Geschichte auch zu erklären, und ihnen nochmals zu sagen, wie sehr dankbar ich bin. Mir hats wirklich gar zu große Freude gemacht; zugleich sind die netten Sachen so characteristisch, die edle rothe ernsthafte schön gestickte Decke, und dann die curiose kleine mit den Indischen Krähenfüßen und den lustigen Farben; aber um Gotteswillen, woher ist die Lichtputze? Sie macht das Staunen meiner ganzen Bekanntschaft aus, denn so etwas von prachtvoller Arbeit hat hier kein Mensch geträumt, so prächtig und doch geschmackvoll, und wie das Gelbe gemacht ist, kann keiner begreifen? Aber von wem, hab ich das Geschenk? Es lag kein Zettel und kein Wort dabei, und so kann ichs nicht rathen, schreib mir das. Ach und bitte, schreib doch gelegentlich Deinem Correspondenten in Hannover, der dies Packet an mich geschickt hat, er möge doch, falls er mir (wie ich hoffe) bald wieder etwas spedirt, immer Alles angeben, was drin ist, und gieb auch Du es ihm Alles an; denn es hat hier auf dem Zoll Scandal gegeben, daß ein Packet mit Musikalien auf der Adresse stand, und daß Stahlwaaren drin waren. Der Unterschied des Preises kann nicht groß sein, und mir wäre es viel lieber. – Habe auch Dank für die Variationen ↂ und das gem, und danke Moscheles für die verfluchte Pariser Zeitung. Hätte ich dergleichen als Knabe viel gelesen so wäre ich ein Küper geworden, oder ein Dachdecker, sie krabbeln ja die Musik, wie sie sichs bei ihren Maitressen angewöhnen, da kommen eben sowenig Kinder zum Vorschein. Halt, dies ist unanständig. Also aufgehört für heute. Ich habe den Courier vorigen Montag verpaßt, also kommt meine Ladung mit Scene, 4händ. Ouv., &c und Pervonte erst Montag über 8 Tage; aber dann kommt sie! Und dann Klingemann!
Aber still!
Felix MB.          
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Nun schick ich Dir also den Brief, um ihn ihnen selbst zu geben, ihnen die ganze Geschichte auch zu erklären, und ihnen nochmals zu sagen, wie sehr dankbar ich bin. Mir hats wirklich gar zu große Freude gemacht; zugleich sind die netten Sachen so characteristisch, die edle rothe ernsthafte schön gestickte Decke, und dann die curiose kleine mit den Indischen Krähenfüßen und den lustigen Farben; aber um Gotteswillen, woher ist die Lichtputze? Sie macht das Staunen meiner ganzen Bekanntschaft aus, denn so etwas von prachtvoller Arbeit hat hier kein Mensch geträumt, so prächtig und doch geschmackvoll, und wie das Gelbe gemacht ist, kann keiner begreifen? Aber von wem, hab ich das Geschenk? Es lag kein Zettel und kein Wort dabei, und so kann ichs nicht rathen, schreib mir das. 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Mora Abraham) (1798-1871)</name><name key="CRT0110690" style="hidden" type="science">La Gazette musicale de Paris</name></title>. Hätte ich dergleichen als Knabe viel gelesen so wäre ich ein Küper geworden, oder ein Dachdecker, sie krabbeln ja die Musik, wie sie sichs bei ihren Maitressen angewöhnen, da kommen eben sowenig Kinder zum Vorschein. Halt, dies ist unanständig. Also aufgehört für heute. Ich habe den Courier vorigen Montag verpaßt, also kommt meine <title xml:id="title_12b0296e-00b9-4da5-a8e5-166bb4d219ba">Ladung mit Scene<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_qqm1nse2-wums-jg1a-hcwa-4im2cjwnroeq"> <item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"></item> <item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"></item> <item n="3" sortKey="secular_vocal_music" style="hidden"></item> <item n="4" sortKey="works_for_one_voice_and_orchestra" style="hidden"></item></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100231" style="hidden">»Infelice! – Ah, ritorna, età dell’ oro« für Sopran, obligate Violine und Orchester, 3. April 1834<idno type="MWV">H 4</idno><idno type="op"></idno></name></title>, <title xml:id="title_3270e182-d990-40ab-9951-d605649bc6ce">4händ. Ouv.<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_woej93hf-fszo-9s63-epbk-fugtmizngsar"> <item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"></item> <item n="2" sortKey="instrumental_music" style="hidden"></item> <item n="3" sortKey="orchestral_music" style="hidden"></item> <item n="4" sortKey="overtures_and_other_orchestral_works" style="hidden"></item></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100367" style="hidden">Konzert-Ouvertüre Nr. 4 zum Märchen von der schönen Melusine F-Dur, [März 1833] bis 14. November 1833; Umarbeitung bis 17. November 1835<idno type="MWV">P 12</idno><idno type="op">32</idno></name></title>, &amp;c und <title xml:id="title_d2b45acf-d48c-4500-ad88-29a283b4d100">Pervonte<name key="PSN0112511" style="hidden" type="author">Kotzebue, August Friedrich Ferdinand (seit 1785) von (1761-1819)</name><name key="CRT0109573" style="hidden" type="dramatic_work">Pervonte oder Die Wünsche (Libretto)</name></title> erst Montag über 8 Tage; aber dann kommt sie! Und dann Klingemann!</p><signed rend="right">Aber still!</signed><signed rend="right">Felix MB.</signed></div></body> </text></TEI>