fmb-1833-03-02-01
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Berlin, 2. März 1833
Maschinenlesbare Übertragung der vollständigen Korrespondenz Felix Mendelssohn Bartholdys (FMB-C)
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Unbekannt
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Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C: Digitale Edition der vollständigen Korrespondenz Hin- und Gegenbriefe Felix Mendelssohn Bartholdys auf XML-TEI-Basis.
Die Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C ediert die Gesamtkorrespondenz des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 in Form einer digitalen, wissenschaftlich-kritischen Online-Ausgabe. Sie bietet neben der diplomatischen Wiedergabe der rund 6.000 Briefe Mendelssohns erstmals auch eine Gesamtausgabe der über 7.200 Briefe an den Komponisten sowie einen textkritischen, inhalts- und kontexterschließenden Kommentar aller Briefe. Sie wird ergänzt durch eine Personen- und Werkdatenbank, eine Lebenschronologie Mendelssohns, zahlreicher Register der Briefe, Werke, Orte und Körperschaften sowie weitere Verzeichnisse. Philologisches Konzept, Philologische FMB-C-Editionsrichtlinien: Uta Wald, Dr. Ulrich Taschow. Digitales Konzept, Digitale FMB-C-Editionsrichtlinien: Dr. Ulrich Taschow. Technische Konzeption der Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence FMB-C Ausgabe und Webdesign: Dr. Ulrich Taschow.
Ich kanns beschwören, daß ich mich gestern mit einem spitzen Bleistift auf den Sopha setzte, daß ich aber mit derselben Spitze wieder aufstand, weil ich wahrhaftig nichts machen konnte. Ich habe nämlich keine Stelle gefunden die Ihnen dezu tief läge und wenn mir auch einige etwas nach unten in Ihrer Stimme zu liegen scheinen, so denke ich doch Sie können sie ganz vollkommen singen, und wüßte auch, aufrichtig gestanden nicht, wie ich daran ändern sollte, denn das ist bei
Ich kanns beschwören, daß ich mich gestern mit einem spitzen Bleistift auf den Sopha setzte, daß ich aber mit derselben Spitze wieder aufstand, weil ich wahrhaftig nichts machen konnte. Ich habe nämlich keine Stelle gefunden die Ihnen liebe Mde Devrient zu tief läge und wenn mir auch einige etwas nach unten in Ihrer Stimme zu liegen scheinen, so denke ich doch Sie können sie ganz vollkommen singen, und wüßte auch, aufrichtig gestanden nicht, wie ich daran ändern sollte, denn das ist bei Gluck gefährlich. Entschuldigen Sie mich also, und lassen Sie sich herab, (was die Stimme betrifft) Zugleich kommen die längstversprochnen Lieder – Wem sie eigentlich gehören, dem Eheherrn oder der Ehefrau, weiß ich selbst nicht, wahrscheinlich beiden. Auf Wiedersehn heut im Ergebenster Felix Mendelssohn Bartholdy Berlin 2 März 1833.
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