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fmb-1832-08-25-01

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Felix Mendelssohn Bartholdy an Julius Schubring in Dessau <lb/>Berlin, 25. August 1832 Hab tausend Dank für Deinen freundlichen Brief und all meine Glückwünsche zu Deinem Glück, das ist aber überflüssig, also nur meine Wünsche um Fortdauer dessen, was Du hast und genießest. Es ist nun prächtig von Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online (FMB-C) Julius Schubring an Felix Mendelssohn Bartholdy in Berlin; Dessau, vor dem 25. August 1832 Julius Schubring an Felix Mendelssohn Bartholdy in Berlin; Dessau, vor dem 22. Dezember 1832 Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Transkription: FMB-C Edition: FMB-C Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe (FMB-C). Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft. Humboldt-Universität zu Berlin
Am Kupfergraben 5 10117 Berlin Deutschland
http://www.mendelssohn-online.com Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) Bd. 3, 597

Maschinenlesbare Übertragung der vollständigen Korrespondenz Felix Mendelssohn Bartholdys (FMB-C)

Großbritannien Oxford GB-Ob Oxford, Bodleian Library Music Section M.D.M. c. 42, fol. 2-3. Autograph Felix Mendelssohn Bartholdy an Julius Schubring in Dessau; Berlin, 25. August 1832 Hab tausend Dank für Deinen freundlichen Brief und all meine Glückwünsche zu Deinem Glück, das ist aber überflüssig, also nur meine Wünsche um Fortdauer dessen, was Du hast und genießest. Es ist nun prächtig von

4 beschr. S.; Adresse, mehrere Poststempel.

Felix Mendelssohn Bartholdy

Green Books

Abschrift, D-B, Musikabteilung, MA Nachl. 7,61,6. Schubring, Briefwechsel, S. 16-20.

Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C: Digitale Edition der vollständigen Korrespondenz Hin- und Gegenbriefe Felix Mendelssohn Bartholdys auf XML-TEI-Basis.

Die Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C ediert die Gesamtkorrespondenz des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 in Form einer digitalen, wissenschaftlich-kritischen Online-Ausgabe. Sie bietet neben der diplomatischen Wiedergabe der rund 6.000 Briefe Mendelssohns erstmals auch eine Gesamtausgabe der über 7.200 Briefe an den Komponisten sowie einen textkritischen, inhalts- und kontexterschließenden Kommentar aller Briefe. Sie wird ergänzt durch eine Personen- und Werkdatenbank, eine Lebenschronologie Mendelssohns, zahlreicher Register der Briefe, Werke, Orte und Körperschaften sowie weitere Verzeichnisse. Philologisches Konzept, Philologische FMB-C-Editionsrichtlinien: Uta Wald, Dr. Ulrich Taschow. Digitales Konzept, Digitale FMB-C-Editionsrichtlinien: Dr. Ulrich Taschow. Technische Konzeption der Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence FMB-C Ausgabe und Webdesign: Dr. Ulrich Taschow.

25. August 1832 Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) counter-reset Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Berlin Deutschland Schubring, Karl Julius (1806-1889) Dessau Deutschland deutsch
Herrn Herrn Diakonus Julius Schubring. Wohlgeb. Dessau franco
Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Berlin d. 25 Aug. 32. Mein lieber Schubring

Hab tausend Dank für Deinen freundlichen Brief und all meine Glückwünsche zu Deinem Glück, das ist aber überflüssig, also nur meine Wünsche um Fortdauer dessen, was Du hast und genießest. Es ist nun prächtig von Dir zuerst das lange Schweigen gebrochen zu haben, denn wenn ich’s auch in Gedanken gar oft gethan habe, so bist Du nun doch der erste gewesen und ich komme mit all meinen Vorsätzen zu spät. Das beste in Deinem Briefe ist aber gewiß Dein Herkommen im October, das führe nur aus und laß Dich nicht etwa durch irgend etwas davon abhalten, ein schlechtes Wetter, schlechte Wege, kurz mach keine Ausflüchte im October selbst, sondern komm ja. Dann kann es ganz nett werden, und wir wollen recht muntre Zeit mit einander haben. Hier zu sein denke ich auf jeden Fall, wüßte nicht was mich irgend fort bringen könnte, denn ich habe entsetzliche Raupen im Kopf, die sich nun bald einpuppen und im October als Oratorienschmetterlinge und Concertbuttervögel davon fliegen sollen. Ich will nämlich im October ein „neues“ Händelsches Oratorium<name key="PSN0111693" style="hidden" type="author">Händel, Georg Friedrich (1685-1759)</name><name key="CRT0109020" style="hidden" type="music">Solomon HWV 67</name>, an das sich noch kein Musiker gemacht<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_krzvnyh7-uena-2hg9-w8uq-lmsd6ob9ccez"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="appendices" style="hidden"/><item n="3" sortKey="appendix_B:_foreign_works" style="hidden"/><item n="4" sortKey="a)_arrangements_and_performance_devices" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100679" style="hidden">Georg Friedrich Händel, Salomo (Solomon) HWV 67, Aufführungspraktische Einrichtung, Orgelstimme, (1830-1832); 1835<idno type="MWV">Anh. B–a</idno><idno type="op"/></name>, obwohl es wieder einmal wohl sein schönstes Werk ist, und dann mehrere Abonnementsconcerte mit eigner Instrumental und sonstiger Musik geben, dazu bist Du nun denn hier, singst wohl gar mit, und guckst mit der alten, wohlbekannten Miene zu, wenn ich niederschlage und Du einsetzen mußt. (cf. „Es taugt nicht, daß wir es etc.“<name key="PSN0109617" style="hidden" type="author">Bach, Johann Sebastian (1685-1750)</name><name key="CRT0107794" style="hidden" type="music">Matthäus-Passion BWV 244</name>) Was Du mir von Deiner dortigen, glücklichen Stellung schreibst erfreut mich herzlich, und am meisten, daß Du sagst Du wissest selbst nicht was die Leute an Deinem Predigen hätten, und Du schmückest das Evangelium nicht aus, weil es das nicht brauche. Sieh, das sind meiner Meinung nach die beiden Haupterfordernisse zu einem guten Prediger, wohl überhaupt zu einem der was wirken will. Wenn einer in der Musik erst einmal weiß, was die Leute an ihm haben, so ist es ein trübes Leben, und wenn sich einer vor dem Höheren oder Höchsten nicht beugen kann, sondern es verunstalten muß (um es zu schmücken) dann spricht es ihm eben nicht zu. So habe ich in Rom geschmückte Predigten hören müssen, daß ich vor Angst lieber gar ein Heide geworden wäre, der Herr v. TippelskirchTippelskirch, Friedrich Carl Ernst August von (1802-1866) wollte eine Predigt über die Bergpredigt halten, das war als wolle einer ein Strohdach über den montblanc bauen. Und dann schimpfte er so sehr auf die Welt, sie sey so elend eingerichtet, keinen Schuß Pulver werth, nur das ewige Leben sey der Mühe werth – sage einmal aufrichtig, thust Du das auch? Es kann mir einmal nicht gefallen und ist nicht Logik darin, denn eigentlich sollten sie die Welt sehr loben, um doch das ewige Leben noch weit drüber hinaus zu zeigen. Und wenn Dus thust, so verklage ich Dich hiemit bei Deiner BrautValentin, Anna Elisabeth (1811-1876). Denn wozu macht denn der liebe Gott die Welt hübsch, wenn wir darauf so schimpfen dürfen und es nicht sehr anerkennen? Es ist aber nett, daß Deine BrautValentin, Anna Elisabeth (1811-1876) über Deine Schulter in den Brief sah und mich grüßen ließ, dafür mußt Du ihr recht herzlich danken und zwar nicht eben unbekannterweise, denn ich weiß sehr wohl wie sie zum Orgelspiel nach der GarnisonkircheGarnisonkircheBerlinDeutschland kam, und daß mir Ihr Anblick einen so freundlichen Eindruck damals machte, wie sie niemals lügen oder Unrecht behalten können. Ich sagte es Dir aber schon unter dem Pavillon im Regen, und freue mich daß ich doch Recht hatte. Jetzt setze ich aber eine scharfe Brille auf, und kritisire Dein Dessauer Lied<name key="PSN0114732" style="hidden" type="author">Schubring, Karl Julius (1806-1889)</name><name key="CRT0110773" style="hidden" type="literature">Lied</name>. Aber ich nehme die Brille auch gleich wieder ab, weil ich Dir vor allen Dingen für den guten Einfall danken will, daß Du mir es schicktest, und weil ich es sehr loben muß, denn es gefällt mir sehr gut und ist lustig und aufgeräumt. Also muß sich leider meine Kritik darauf beschränken zu fragen wo Du die sieben Stimmen auf einmal herbekommst im 4ten Tact vor dem Ende. Sonst ist dem Dinge<name key="PSN0114732" style="hidden" type="author">Schubring, Karl Julius (1806-1889)</name><name key="CRT0110773" style="hidden" type="literature">Lied</name> nicht beizukommen, weil es gar zu lustig und gutmüthig ist, ein Paar Schulfuchsbemerkungen spar ich mir für Deinen Michaelisbesuch auf; da mußt Du aber andre Compositionen mitbringen, denn ich wette, Du hast mancherlei geschrieben, und Du weißt daß mich es freut. Wie die Dessauer zweiten Tenöre über ihren Marsch stolz sind und wie gewichtig die beiden Bässe dazu auf und ab pumpen, kann ich mir denken, es muß sich allerliebst machen. Aber hörst Du? bringe Sachen mit zu Michaelis! Daß Du von den meinigen hören sollst, so viel und so lange Du Geduld hast, versteht sich ja von selbst, und die Finger will ich auch frisch wichsen, um nach Herzenslust spielen zu können. Seit der Reise habe ich wenig aufgeschrieben; obgleich ich auf der Reise recht fleißig war, und mancherley componirt habe. Aber die zwei Monate daß ich nun wieder hier bin, hat mir die ganze eben verstrichne Zeit so bunt vor den Augen umhergeschwärmt, daß ich wenig zur Ruhe und Sammlung kommen konnte. Das schnelle, lustige Leben wollte nicht so gleich dem gemächlichen weichen, und sich zur Vergangenheit legen lassen. Doch in den letzten Wochen habe ich nach und nach wieder angefangen zu arbeiten, und bin ich einmal erst wieder im Zuge und kann ich erst einmal die Reise zusammenfassen und halten, wie etwas Erlebtes dann soll es nicht sobald wieder abreißen; bis jetzt war ich noch zu sehr drin. Doch habe ich Dir eine Menge neuer Sachen von der Reise her zu zeigen, erstlich eine Menge Kirchenmusiken<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_u3reeexk-g0wy-mx0c-dgoi-pubvsl78gsaq"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100108" style="hidden">Choral »O Haupt voll Blut und Wunden« für Bariton solo, gemischten Chor und Orchester, 22. August bis ca. 12. September 1830<idno type="MWV">A 8</idno><idno type="op"/></name><name key="PSN0111351" style="hidden" type="author">Gerhardt, Paul (1607-1676)</name><name key="CRT0108780" style="hidden" type="literature">O Haupt voll Blut und Wunden</name>ↂ<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_tu6te68i-55f5-yb8c-ot3f-xyyhabqlwxad"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100110" style="hidden">Weihnachtslied »Vom Himmel hoch, da komm ich her« für Solostimmen, gemischten Chor und Orchester, 28. Januar 1831<idno type="MWV">A 10</idno><idno type="op"/></name>ↂ<name key="PSN0112987" style="hidden" type="author">Luther, Martin (1483-1546)</name><name key="CRT0109828" style="hidden" type="literature / music">Vom Himmel hoch, da komm ich her</name><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100111" style="hidden">Choral / Gebet »Verleih uns Frieden« / »Da nobis pacem, Domine« für gemischten Chor, kleines Orchester und Orgel, 10. Februar 1831<idno type="MWV">A 11</idno><idno type="op"/></name><name key="PSN0112987" style="hidden" type="author">Luther, Martin (1483-1546)</name><name key="CRT0109827" style="hidden" type="literature / music">Verleih uns Frieden gnädiglich</name>ↂ<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_sazfae67-0ltd-aspr-z6h8-crmdy4owhext"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100112" style="hidden">Choral »Wir glauben all an einen Gott« für gemischten Chor und Orchester, [Dezember 1830] bis 1. März 1831<idno type="MWV">A 12</idno><idno type="op"/></name>ↂ<name key="PSN0112987" style="hidden" type="author">Luther, Martin (1483-1546)</name><name key="CRT0109832" style="hidden" type="literature / music">Wir glauben all an einen Gott</name>ↂ<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_be7khhaf-a1tk-5afi-qy0w-qz7lfo32s9c8"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100113" style="hidden">Choral »Ach Gott, vom Himmel sieh darein« für Bariton solo, gemischten Chor und Orchester, [Herbst 1831] bis Januar 1832; 5. April 1832<idno type="MWV">A 13</idno><idno type="op"/></name>ↂ<name key="PSN0112987" style="hidden" type="author">Luther, Martin (1483-1546)</name><name key="CRT0109818" style="hidden" type="literature / music">Ach Gott vom Himmel sieh darein</name>ↂ<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_iwc5hf3j-pwjg-8hbj-edsm-wg5ezn6he4s9"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="collective_sources" style="hidden"/><item n="3" sortKey="collective_prints" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100623" style="hidden">Kirchen-Musik für gemischten Chor (teilweise mit Orgel bzw. Instrumentalbegleitung), Druck: 1832<idno type="MWV">SD 7</idno><idno type="op">23</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_t5ke1ehh-ey5n-otuo-n31f-ulaiq3iy0vhk"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100129" style="hidden">Ave Maria (Offertorium) für Tenor solo, gemischten Chor a cappella bzw. mit Begleitung, 30. September 1830; 16. Oktober 1830<idno type="MWV">B 19</idno><idno type="op">23/2</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_zbakvyzk-vbps-q1gc-5bag-qrfntgdodyld"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100130" style="hidden">Choral »Aus tiefer Not« für Solostimmen, gemischten Chor und Orgel, 18. bis 19. Oktober 1830<idno type="MWV">B 20</idno><idno type="op">23/1</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_pt2ebzay-qym8-bhny-ry7q-b2oeznq9wvs6"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100131" style="hidden">Choral »Mitten wir im Leben sind« für gemischten Chor a cappella, 20. November 1830<idno type="MWV">B 21</idno><idno type="op">23/3</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_edlslja9-3veb-17w8-29yr-zo651gyhuyw9"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="collective_sources" style="hidden"/><item n="3" sortKey="collective_prints" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100633" style="hidden">Drei Motetten für Frauenstimmen und Orgel, Druck: 1838<idno type="MWV">SD 17</idno><idno type="op">39</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_ays26cuc-yoo6-ev9j-y1cc-9pjgzkvytpxh"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100132" style="hidden">»O beata et benedicta« für Frauenchor und Orgel, 30. Dezember 1830<idno type="MWV">B 22</idno><idno type="op"/></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_uunol3jv-eq3u-r5ob-qmst-nvypshhhuks5"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100133" style="hidden">»Surrexit pastor« / »Er ist ein guter Hirte« für Solostimmen, Frauenchor und Orgel, 30. Dezember 1830<idno type="MWV">B 23</idno><idno type="op">39/3</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_j8n1dccl-bpr7-rpqi-hg8u-ijibfwxvwqw4"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100134" style="hidden">»Veni Domine« / »Herr, erhöre uns« für Frauenchor und Orgel, 31. Dezember 1830<idno type="MWV">B 24</idno><idno type="op">39/1</idno></name>, meist auf LutherscheLuther, Martin (1483-1546) Texte, und einen Psalm<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_rkhqykq4-206v-tevs-vn5z-xw7oadhbutpe"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100109" style="hidden">Der 115. Psalm »Non nobis Domine« / »Nicht unserm Namen, Herr« für Solostimmen, gemischten Chor und Orchester, [1829] bis 15. November 1830<idno type="MWV">A 9</idno><idno type="op">31</idno></name>, die ich in Rom gemacht habe, dann eine große Cantate<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_adbqhnwp-wrbo-mopt-mte4-2xo5vimmsp73"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="secular_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_secular_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100172" style="hidden">Die erste Walpurgisnacht, Ballade für Solostimmen, gemischten Chor und Orchester, [1830] bis 13. Februar 1832; Herbst 1840 bis Dezember 1842; 15. Juli 1843<idno type="MWV">D 3</idno><idno type="op">60</idno></name> oder Sinfonie mit Chor auf Goetheschen Text<name key="PSN0111422" style="hidden" type="author">Goethe, Johann Wolfgang (seit 1782) von (1749-1832)</name><name key="CRT0108812" style="hidden" type="literature">Die erste Walpurgisnacht</name>, dann eine neue Ouvertüre<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_g7vb9op9-90t1-goxy-nuga-vtafbt5fzdi4"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="instrumental_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="orchestral_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="overtures_and_other_orchestral_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100363" style="hidden">Konzert-Ouvertüre Nr. 2 Die Hebriden / The Isles of Fingal (Zur einsamen Insel) h-Moll (»Fingals Höhle«), 7. August 1829 bis 16. Dezember 1830; Umarbeitung bis 20. Juni 1832<idno type="MWV">P 7</idno><idno type="op">26</idno></name> mit Taufnamen „die Hebriden“, ein neues Heft Lieder<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_f6h9bf4w-1cgq-iojb-sffp-hzszki800cdt"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="collective_sources" style="hidden"/><item n="3" sortKey="collective_prints" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100622" style="hidden">Sechs Gesänge für eine Singstimme und Klavier, Druck: 1833<idno type="MWV">SD 6</idno><idno type="op">19a</idno></name>, ein Clavierconcert<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_gi0pnvve-ueco-6gmf-wim3-7fd8i8ykleec"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="instrumental_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="orchestral_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="concerts_and_concertante_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100349" style="hidden">Konzert Nr. 1 g-Moll für Klavier und Orchester bzw. Streichorchester, [November 1830 bis Oktober 1831]<idno type="MWV">O 7</idno><idno type="op">25</idno></name>, eine Menge kleinere Claviersachen mit und ohne Begleitung<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_xpdgheng-z6fi-hphd-zuqv-xblvnoadj9dm"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="collective_sources" style="hidden"/><item n="3" sortKey="collective_prints" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100621" style="hidden">Sechs Lieder ohne Worte für Klavier, 1. Heft, Druck: 1832<idno type="MWV">SD 5</idno><idno type="op">19b</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_pgg9wzwj-zt1d-plag-unkp-jm4fmmmgm0gc"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="instrumental_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="orchestral_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="concerts_and_concertante_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100350" style="hidden">Capriccio brillant h-Moll für Klavier und Orchester, [Anfang Mai 1832] bis 18. Mai 1832<idno type="MWV">O 8</idno><idno type="op">22</idno></name> – erschrick nur nicht vor der Menge, Du sollst Dir draus wählen, was Du hören magst. 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Denn obwohl ich wünsche mich in Berlin festzusetzen, so muß ich doch für die ersten Jahre noch ab und zu verreisen, weil ich manche Aufträge habe, und mit manchen Freunden öfter zusammenkommen muß. Zieh darum nicht ein Gesicht, und denke, ich wolle ein reisender Musikant sein, wie MeyerbeerMeyerbeer (vorh. Liebmann Meyer Beer), Giacomo (Jakob) (1791-1864) und Consorten, aber aufgeben kann ich die Verbindungen nicht, die ich anderweitig geknüpft, und deshalb werde ich wohl noch zuweilen ausfliegen müssen. Ob Du mich zu Michaelis nun als wohlbestallten Musikdirector triffst ist gar sehr zweifelhaft. Du weißt, daß ich für meine Schuldigkeit halte, Alles zu thun, was der guten Musik förderlich sein kann, und so werde ich, im Falle sie mir die Frage vorlegen, antworten, daß ich mit großer Freude die AkademieSing-AkademieBerlinDeutschland dirigiren will, weil ich glaube, daß sich dort viel für die Musik thun läßt. Auf die Liste der zu Wählenden haben sie mich ohne meine Bewerbung gesetzt, und so bleibt mir also nichts zu thun, als zu erwarten, ob sie mir es anbieten werden oder nicht? Bis dahin aber sehen wir uns hoffentlich, denn das geht langsam und die Zeit schnell, und so kommt October bald und mit ihm Du und Deine BrautValentin, Anna Elisabeth (1811-1876). Bis dahin lebe mir wohl und sey glücklich und komm. Dein

Felix Mendelssohn Bartholdy.
            Berlin d. 25 Aug. 32. Mein lieber Schubring
Hab tausend Dank für Deinen freundlichen Brief und all meine Glückwünsche zu Deinem Glück, das ist aber überflüssig, also nur meine Wünsche um Fortdauer dessen, was Du hast und genießest. Es ist nun prächtig von Dir zuerst das lange Schweigen gebrochen zu haben, denn wenn ich’s auch in Gedanken gar oft gethan habe, so bist Du nun doch der erste gewesen und ich komme mit all meinen Vorsätzen zu spät. Das beste in Deinem Briefe ist aber gewiß Dein Herkommen im October, das führe nur aus und laß Dich nicht etwa durch irgend etwas davon abhalten, ein schlechtes Wetter, schlechte Wege, kurz mach keine Ausflüchte im October selbst, sondern komm ja. Dann kann es ganz nett werden, und wir wollen recht muntre Zeit mit einander haben. Hier zu sein denke ich auf jeden Fall, wüßte nicht was mich irgend fort bringen könnte, denn ich habe entsetzliche Raupen im Kopf, die sich nun bald einpuppen und im October als Oratorienschmetterlinge und Concertbuttervögel davon fliegen sollen. Ich will nämlich im October ein „neues“ Händelsches Oratorium, an das sich noch kein Musiker gemacht, obwohl es wieder einmal wohl sein schönstes Werk ist, und dann mehrere Abonnementsconcerte mit eigner Instrumental und sonstiger Musik geben, dazu bist Du nun denn hier, singst wohl gar mit, und guckst mit der alten, wohlbekannten Miene zu, wenn ich niederschlage und Du einsetzen mußt. (cf. „Es taugt nicht, daß wir es etc. “) Was Du mir von Deiner dortigen, glücklichen Stellung schreibst erfreut mich herzlich, und am meisten, daß Du sagst Du wissest selbst nicht was die Leute an Deinem Predigen hätten, und Du schmückest das Evangelium nicht aus, weil es das nicht brauche. Sieh, das sind meiner Meinung nach die beiden Haupterfordernisse zu einem guten Prediger, wohl überhaupt zu einem der was wirken will. Wenn einer in der Musik erst einmal weiß, was die Leute an ihm haben, so ist es ein trübes Leben, und wenn sich einer vor dem Höheren oder Höchsten nicht beugen kann, sondern es verunstalten muß (um es zu schmücken) dann spricht es ihm eben nicht zu. So habe ich in Rom geschmückte Predigten hören müssen, daß ich vor Angst lieber gar ein Heide geworden wäre, der Herr v. Tippelskirch wollte eine Predigt über die Bergpredigt halten, das war als wolle einer ein Strohdach über den montblanc bauen. Und dann schimpfte er so sehr auf die Welt, sie sey so elend eingerichtet, keinen Schuß Pulver werth, nur das ewige Leben sey der Mühe werth – sage einmal aufrichtig, thust Du das auch? Es kann mir einmal nicht gefallen und ist nicht Logik darin, denn eigentlich sollten sie die Welt sehr loben, um doch das ewige Leben noch weit drüber hinaus zu zeigen. Und wenn Dus thust, so verklage ich Dich hiemit bei Deiner Braut. Denn wozu macht denn der liebe Gott die Welt hübsch, wenn wir darauf so schimpfen dürfen und es nicht sehr anerkennen? Es ist aber nett, daß Deine Braut über Deine Schulter in den Brief sah und mich grüßen ließ, dafür mußt Du ihr recht herzlich danken und zwar nicht eben unbekannterweise, denn ich weiß sehr wohl wie sie zum Orgelspiel nach der Garnisonkirche kam, und daß mir Ihr Anblick einen so freundlichen Eindruck damals machte, wie sie niemals lügen oder Unrecht behalten können. Ich sagte es Dir aber schon unter dem Pavillon im Regen, und freue mich daß ich doch Recht hatte. Jetzt setze ich aber eine scharfe Brille auf, und kritisire Dein Dessauer Lied. Aber ich nehme die Brille auch gleich wieder ab, weil ich Dir vor allen Dingen für den guten Einfall danken will, daß Du mir es schicktest, und weil ich es sehr loben muß, denn es gefällt mir sehr gut und ist lustig und aufgeräumt. Also muß sich leider meine Kritik darauf beschränken zu fragen wo Du die sieben Stimmen auf einmal herbekommst im 4ten Tact vor dem Ende. Sonst ist dem Dinge nicht beizukommen, weil es gar zu lustig und gutmüthig ist, ein Paar Schulfuchsbemerkungen spar ich mir für Deinen Michaelisbesuch auf; da mußt Du aber andre Compositionen mitbringen, denn ich wette, Du hast mancherlei geschrieben, und Du weißt daß mich es freut. Wie die Dessauer zweiten Tenöre über ihren Marsch stolz sind und wie gewichtig die beiden Bässe dazu auf und ab pumpen, kann ich mir denken, es muß sich allerliebst machen. Aber hörst Du? bringe Sachen mit zu Michaelis! Daß Du von den meinigen hören sollst, so viel und so lange Du Geduld hast, versteht sich ja von selbst, und die Finger will ich auch frisch wichsen, um nach Herzenslust spielen zu können. Seit der Reise habe ich wenig aufgeschrieben; obgleich ich auf der Reise recht fleißig war, und mancherley componirt habe. Aber die zwei Monate daß ich nun wieder hier bin, hat mir die ganze eben verstrichne Zeit so bunt vor den Augen umhergeschwärmt, daß ich wenig zur Ruhe und Sammlung kommen konnte. Das schnelle, lustige Leben wollte nicht so gleich dem gemächlichen weichen, und sich zur Vergangenheit legen lassen. Doch in den letzten Wochen habe ich nach und nach wieder angefangen zu arbeiten, und bin ich einmal erst wieder im Zuge und kann ich erst einmal die Reise zusammenfassen und halten, wie etwas Erlebtes dann soll es nicht sobald wieder abreißen; bis jetzt war ich noch zu sehr drin. Doch habe ich Dir eine Menge neuer Sachen von der Reise her zu zeigen, erstlich eine Menge Kirchenmusiken ↂ ↂ ↂ ↂↂ ↂↂ, meist auf Luthersche Texte, und einen Psalm, die ich in Rom gemacht habe, dann eine große Cantate oder Sinfonie mit Chor auf Goetheschen Text, dann eine neue Ouvertüre mit Taufnamen „die Hebriden“, ein neues Heft Lieder, ein Clavierconcert, eine Menge kleinere Claviersachen mit und ohne Begleitung – erschrick nur nicht vor der Menge, Du sollst Dir draus wählen, was Du hören magst. Vielleicht habe ich bis dahin auch wieder etwas Neues fertig; gegen den Winter denke ich ein Oratorium zu componiren, und zwar den Paulus, damit es im Frühling fertig ist, und ich wieder ein wenig auf die Wanderschaft gehn kann. Denn obwohl ich wünsche mich in Berlin festzusetzen, so muß ich doch für die ersten Jahre noch ab und zu verreisen, weil ich manche Aufträge habe, und mit manchen Freunden öfter zusammenkommen muß. Zieh darum nicht ein Gesicht, und denke, ich wolle ein reisender Musikant sein, wie Meyerbeer und Consorten, aber aufgeben kann ich die Verbindungen nicht, die ich anderweitig geknüpft, und deshalb werde ich wohl noch zuweilen ausfliegen müssen. Ob Du mich zu Michaelis nun als wohlbestallten Musikdirector triffst ist gar sehr zweifelhaft. Du weißt, daß ich für meine Schuldigkeit halte, Alles zu thun, was der guten Musik förderlich sein kann, und so werde ich, im Falle sie mir die Frage vorlegen, antworten, daß ich mit großer Freude die Akademie dirigiren will, weil ich glaube, daß sich dort viel für die Musik thun läßt. Auf die Liste der zu Wählenden haben sie mich ohne meine Bewerbung gesetzt, und so bleibt mir also nichts zu thun, als zu erwarten, ob sie mir es anbieten werden oder nicht? Bis dahin aber sehen wir uns hoffentlich, denn das geht langsam und die Zeit schnell, und so kommt October bald und mit ihm Du und Deine Braut. Bis dahin lebe mir wohl und sey glücklich und komm. Dein
Felix Mendelssohn Bartholdy.          
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        <title level="s" type="sub" xml:id="title_26420ede-e543-4fe4-8ca3-e9d384bd98cc">Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online (FMB-C)</title>
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              <incipit>Hab tausend Dank f&#xFC;r Deinen freundlichen Brief und all meine Gl&#xFC;ckw&#xFC;nsche zu Deinem Gl&#xFC;ck, das ist aber &#xFC;berfl&#xFC;ssig, also nur meine W&#xFC;nsche um Fortdauer dessen, was Du hast und genie&#xDF;est. Es ist nun pr&#xE4;chtig von</incipit>
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        <p>Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C: Digitale Edition der vollst&#xE4;ndigen Korrespondenz Hin- und Gegenbriefe Felix Mendelssohn Bartholdys auf XML-TEI-Basis.</p>
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        <p>Die Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C ediert die Gesamtkorrespondenz des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 in Form einer digitalen, wissenschaftlich-kritischen Online-Ausgabe. Sie bietet neben der diplomatischen Wiedergabe der rund 6.000 Briefe Mendelssohns erstmals auch eine Gesamtausgabe der &#xFC;ber 7.200 Briefe an den Komponisten sowie einen textkritischen, inhalts- und kontexterschlie&#xDF;enden Kommentar aller Briefe. Sie wird erg&#xE4;nzt durch eine Personen- und Werkdatenbank, eine Lebenschronologie Mendelssohns, zahlreicher Register der Briefe, Werke, Orte und K&#xF6;rperschaften sowie weitere Verzeichnisse. Philologisches Konzept,  Philologische FMB-C-Editionsrichtlinien: Uta Wald, Dr. Ulrich Taschow. Digitales Konzept, Digitale FMB-C-Editionsrichtlinien: Dr. Ulrich Taschow. Technische Konzeption der Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence FMB-C Ausgabe und Webdesign: Dr. Ulrich Taschow.</p>
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        <salute rend="left">Mein lieber Schubring</salute>
        <p style="paragraph_without_indent">Hab tausend Dank f&#xFC;r Deinen freundlichen Brief und all meine Gl&#xFC;ckw&#xFC;nsche zu Deinem Gl&#xFC;ck, das ist aber &#xFC;berfl&#xFC;ssig, also nur meine W&#xFC;nsche um Fortdauer dessen, was Du hast und genie&#xDF;est. Es ist nun pr&#xE4;chtig von Dir zuerst das lange Schweigen gebrochen zu haben, denn wenn ich&#x2019;s auch in Gedanken gar oft gethan habe, so bist Du nun doch der erste gewesen und ich komme mit all meinen Vors&#xE4;tzen zu sp&#xE4;t. Das beste in Deinem Briefe ist aber gewi&#xDF; Dein Herkommen im October, das f&#xFC;hre nur aus und la&#xDF; Dich nicht etwa durch irgend etwas davon abhalten, ein schlechtes Wetter, schlechte Wege, kurz mach keine Ausfl&#xFC;chte im October selbst, sondern komm ja. Dann kann es ganz nett werden, und wir wollen recht muntre Zeit mit einander haben. Hier zu sein denke ich auf jeden Fall, w&#xFC;&#xDF;te nicht was mich irgend fort bringen k&#xF6;nnte, denn ich habe entsetzliche Raupen im Kopf, die sich nun bald einpuppen und im October als Oratorienschmetterlinge und Concertbutterv&#xF6;gel davon fliegen sollen. Ich will n&#xE4;mlich im October <title xml:id="title_cf2f3131-179a-4410-a51b-80f52a339cf7">ein &#x201E;neues&#x201C; H&#xE4;ndelsches Oratorium<name key="PSN0111693" style="hidden" type="author">H&#xE4;ndel, Georg Friedrich (1685-1759)</name><name key="CRT0109020" style="hidden" type="music">Solomon HWV 67</name></title>, <title xml:id="title_b0d1c374-ae8a-4699-a29f-be28683f71a4">an das sich noch kein Musiker gemacht<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_krzvnyh7-uena-2hg9-w8uq-lmsd6ob9ccez"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="appendices" style="hidden"/><item n="3" sortKey="appendix_B:_foreign_works" style="hidden"/><item n="4" sortKey="a)_arrangements_and_performance_devices" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100679" style="hidden">Georg Friedrich H&#xE4;ndel, Salomo (Solomon) HWV 67, Auff&#xFC;hrungspraktische Einrichtung, Orgelstimme, (1830-1832); 1835<idno type="MWV">Anh. B&#x2013;a</idno><idno type="op"/></name></title>, obwohl es wieder einmal wohl sein sch&#xF6;nstes Werk ist, und dann mehrere Abonnementsconcerte mit eigner Instrumental und sonstiger Musik geben, dazu bist Du nun denn hier, singst wohl gar mit, und guckst mit der alten, wohlbekannten Miene zu, wenn ich niederschlage und Du einsetzen mu&#xDF;t. (cf. <title xml:id="title_9e635d20-2e99-484a-aa3f-0097880376df">&#x201E;Es taugt nicht, da&#xDF; wir es etc.&#x201C;<name key="PSN0109617" style="hidden" type="author">Bach, Johann Sebastian (1685-1750)</name><name key="CRT0107794" style="hidden" type="music">Matth&#xE4;us-Passion BWV 244</name></title>) Was Du mir von Deiner dortigen, gl&#xFC;cklichen Stellung schreibst erfreut mich herzlich, und am meisten, da&#xDF; Du sagst Du wissest selbst nicht was die Leute an Deinem Predigen h&#xE4;tten, und Du schm&#xFC;ckest das Evangelium nicht aus, weil es das nicht brauche. Sieh, das sind meiner Meinung nach die beiden Haupterfordernisse zu einem guten Prediger, wohl &#xFC;berhaupt zu einem der was wirken will. Wenn einer in der Musik erst einmal wei&#xDF;, was die Leute an ihm haben, so ist es ein tr&#xFC;bes Leben, und wenn sich einer vor dem H&#xF6;heren oder H&#xF6;chsten nicht beugen kann, sondern es verunstalten mu&#xDF; (um es zu schm&#xFC;cken) dann spricht es ihm eben nicht zu. So habe ich in Rom geschm&#xFC;ckte Predigten h&#xF6;ren m&#xFC;ssen, da&#xDF; ich vor Angst lieber gar ein Heide geworden w&#xE4;re, der <persName xml:id="persName_20171af7-9cb9-4db0-ab1e-235c64510fe6">Herr v. Tippelskirch<name key="PSN0115341" style="hidden">Tippelskirch, Friedrich Carl Ernst August von (1802-1866)</name></persName> wollte eine Predigt &#xFC;ber die Bergpredigt halten, das war als wolle einer ein Strohdach &#xFC;ber den montblanc bauen. Und dann schimpfte er so sehr auf die Welt, sie sey so elend eingerichtet, keinen Schu&#xDF; Pulver werth, nur das ewige Leben sey der M&#xFC;he werth &#x2013; sage einmal aufrichtig, thust Du das auch? Es kann mir einmal nicht gefallen und ist nicht Logik darin, denn eigentlich sollten sie die Welt sehr loben, um doch das ewige Leben noch weit dr&#xFC;ber hinaus zu zeigen. Und wenn Dus thust, so verklage ich Dich hiemit bei <persName xml:id="persName_9d0ca081-f96a-4af9-bef4-e1eee1dea646">Deiner Braut<name key="PSN0115439" style="hidden">Valentin, Anna Elisabeth (1811-1876)</name></persName>. Denn wozu macht denn der liebe Gott die Welt h&#xFC;bsch, wenn wir darauf so schimpfen d&#xFC;rfen und es nicht sehr anerkennen? Es ist aber nett, da&#xDF; <persName xml:id="persName_a6c881de-b7d6-4108-b37b-f44721abe751">Deine Braut<name key="PSN0115439" style="hidden">Valentin, Anna Elisabeth (1811-1876)</name></persName> &#xFC;ber Deine Schulter in den Brief sah und mich gr&#xFC;&#xDF;en lie&#xDF;, daf&#xFC;r mu&#xDF;t Du ihr recht herzlich danken und zwar nicht eben unbekannterweise, denn ich wei&#xDF; sehr wohl wie sie zum <placeName xml:id="placeName_848e1475-06f6-43fb-b1b7-7a39b9242d42">Orgelspiel nach der Garnisonkirche<name key="SGH0100346" style="hidden" subtype="" type="sight">Garnisonkirche</name><settlement key="STM0100101" style="hidden" type="">Berlin</settlement><country style="hidden">Deutschland</country></placeName> kam, und da&#xDF; mir Ihr Anblick einen so freundlichen Eindruck damals machte, wie sie niemals l&#xFC;gen oder Unrecht behalten k&#xF6;nnen. Ich sagte es Dir aber schon unter dem Pavillon im Regen, und freue mich da&#xDF; ich doch Recht hatte. Jetzt setze ich aber eine scharfe Brille auf, und kritisire <title xml:id="title_899a8d91-dfc4-4667-96e1-ad73975b3dbb">Dein Dessauer Lied<name key="PSN0114732" style="hidden" type="author">Schubring, Karl Julius (1806-1889)</name><name key="CRT0110773" style="hidden" type="literature">Lied</name></title>. Aber ich nehme die Brille auch gleich wieder ab, weil ich Dir vor allen Dingen f&#xFC;r den guten Einfall danken will, da&#xDF; Du mir es schicktest, und weil ich es sehr loben mu&#xDF;, denn es gef&#xE4;llt mir sehr gut und ist lustig und aufger&#xE4;umt. Also mu&#xDF; sich leider meine Kritik darauf beschr&#xE4;nken zu fragen wo Du die sieben Stimmen auf einmal herbekommst im 4<hi rend="superscript">ten</hi> Tact vor dem Ende. Sonst ist <title xml:id="title_a5f5c685-a5bd-4d49-a20f-2a23dc3d763c">dem Dinge<name key="PSN0114732" style="hidden" type="author">Schubring, Karl Julius (1806-1889)</name><name key="CRT0110773" style="hidden" type="literature">Lied</name></title> nicht beizukommen, weil es gar zu lustig und gutm&#xFC;thig ist, ein Paar Schulfuchsbemerkungen spar ich mir f&#xFC;r Deinen Michaelisbesuch auf; da mu&#xDF;t Du aber andre Compositionen mitbringen, denn ich wette, Du hast mancherlei geschrieben, und Du wei&#xDF;t da&#xDF; mich es freut. Wie die Dessauer zweiten Ten&#xF6;re &#xFC;ber ihren Marsch stolz sind und wie gewichtig die beiden B&#xE4;sse dazu auf und ab pumpen, kann ich mir denken, es mu&#xDF; sich allerliebst machen. Aber h&#xF6;rst Du? bringe Sachen mit zu Michaelis! Da&#xDF; Du von den meinigen h&#xF6;ren sollst, so viel und so lange Du Geduld hast, versteht sich ja von selbst, und die Finger will ich auch frisch wichsen, um nach Herzenslust spielen zu k&#xF6;nnen. Seit der Reise habe ich wenig aufgeschrieben; obgleich ich auf der Reise recht flei&#xDF;ig war, und mancherley componirt habe. Aber die zwei Monate da&#xDF; ich nun wieder hier bin, hat mir die ganze eben verstrichne Zeit so bunt vor den Augen umhergeschw&#xE4;rmt, da&#xDF; ich wenig zur Ruhe und Sammlung kommen konnte. Das schnelle, lustige Leben wollte nicht so gleich dem gem&#xE4;chlichen weichen, und sich zur Vergangenheit legen lassen. Doch in den letzten Wochen habe ich nach und nach wieder angefangen zu arbeiten, und bin ich einmal erst wieder im Zuge und kann ich erst einmal die Reise zusammenfassen und halten, wie etwas Erlebtes dann soll es nicht sobald wieder abrei&#xDF;en; bis jetzt war ich noch zu sehr drin. Doch habe ich Dir eine Menge neuer Sachen von der Reise her zu zeigen, erstlich <title xml:id="title_b156dad1-3072-4a22-b49f-4a8dd52ed6b3">eine Menge Kirchenmusiken<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_u3reeexk-g0wy-mx0c-dgoi-pubvsl78gsaq"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100108" style="hidden">Choral &#xBB;O Haupt voll Blut und Wunden&#xAB; f&#xFC;r Bariton solo, gemischten Chor und Orchester, 22. August bis ca. 12. September 1830<idno type="MWV">A 8</idno><idno type="op"/></name></title><title xml:id="title_f849ed27-078f-4d3f-8000-1b43ef0f0a7c"><name key="PSN0111351" style="hidden" type="author">Gerhardt, Paul (1607-1676)</name><name key="CRT0108780" style="hidden" type="literature">O Haupt voll Blut und Wunden</name></title><title xml:id="title_ced1cc36-47f4-4aea-9318-22f254de51cd">&#x2182;<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_tu6te68i-55f5-yb8c-ot3f-xyyhabqlwxad"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100110" style="hidden">Weihnachtslied &#xBB;Vom Himmel hoch, da komm ich her&#xAB; f&#xFC;r Solostimmen, gemischten Chor und Orchester, 28. Januar 1831<idno type="MWV">A 10</idno><idno type="op"/></name></title><title xml:id="title_059dd090-0bfa-4a0a-a522-b9b3952eff9c">&#x2182;<name key="PSN0112987" style="hidden" type="author">Luther, Martin (1483-1546)</name><name key="CRT0109828" style="hidden" type="literature / music">Vom Himmel hoch, da komm ich her</name></title><title xml:id="title_9c9a308a-8e21-4abb-8938-3ecd68411b7a"><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100111" style="hidden">Choral / Gebet &#xBB;Verleih uns Frieden&#xAB; / &#xBB;Da nobis pacem, Domine&#xAB; f&#xFC;r gemischten Chor, kleines Orchester und Orgel, 10. Februar 1831<idno type="MWV">A 11</idno><idno type="op"/></name></title><title xml:id="title_338b3000-cf17-4ae7-9f8c-b8070df617c2"><name key="PSN0112987" style="hidden" type="author">Luther, Martin (1483-1546)</name><name key="CRT0109827" style="hidden" type="literature / music">Verleih uns Frieden gn&#xE4;diglich</name></title><title xml:id="title_7bf0d822-35e0-4aed-84e9-ec197f6502dc">&#x2182;<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_sazfae67-0ltd-aspr-z6h8-crmdy4owhext"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100112" style="hidden">Choral &#xBB;Wir glauben all an einen Gott&#xAB; f&#xFC;r gemischten Chor und Orchester, [Dezember 1830] bis 1. M&#xE4;rz 1831<idno type="MWV">A 12</idno><idno type="op"/></name></title><title xml:id="title_5963dec1-1fa8-46e6-bf84-47a5667d1c0a">&#x2182;<name key="PSN0112987" style="hidden" type="author">Luther, Martin (1483-1546)</name><name key="CRT0109832" style="hidden" type="literature / music">Wir glauben all an einen Gott</name></title><title xml:id="title_196da645-5785-48ef-88b2-a1022de8338c">&#x2182;<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_be7khhaf-a1tk-5afi-qy0w-qz7lfo32s9c8"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100113" style="hidden">Choral &#xBB;Ach Gott, vom Himmel sieh darein&#xAB; f&#xFC;r Bariton solo, gemischten Chor und Orchester, [Herbst 1831] bis Januar 1832; 5. April 1832<idno type="MWV">A 13</idno><idno type="op"/></name></title><title xml:id="title_e6acdfc4-89d4-432b-8a42-2b0eaee29415">&#x2182;<name key="PSN0112987" style="hidden" type="author">Luther, Martin (1483-1546)</name><name key="CRT0109818" style="hidden" type="literature / music">Ach Gott vom Himmel sieh darein</name></title><title xml:id="title_b004e679-87b6-41b6-bb70-7acde6df0cfd">&#x2182;<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_iwc5hf3j-pwjg-8hbj-edsm-wg5ezn6he4s9"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="collective_sources" style="hidden"/><item n="3" sortKey="collective_prints" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100623" style="hidden">Kirchen-Musik f&#xFC;r gemischten Chor (teilweise mit Orgel bzw. Instrumentalbegleitung), Druck: 1832<idno type="MWV">SD 7</idno><idno type="op">23</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_t5ke1ehh-ey5n-otuo-n31f-ulaiq3iy0vhk"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100129" style="hidden">Ave Maria (Offertorium) f&#xFC;r Tenor solo, gemischten Chor a cappella bzw. mit Begleitung, 30. September 1830; 16. Oktober 1830<idno type="MWV">B 19</idno><idno type="op">23/2</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_zbakvyzk-vbps-q1gc-5bag-qrfntgdodyld"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100130" style="hidden">Choral &#xBB;Aus tiefer Not&#xAB; f&#xFC;r Solostimmen, gemischten Chor und Orgel, 18. bis 19. Oktober 1830<idno type="MWV">B 20</idno><idno type="op">23/1</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_pt2ebzay-qym8-bhny-ry7q-b2oeznq9wvs6"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100131" style="hidden">Choral &#xBB;Mitten wir im Leben sind&#xAB; f&#xFC;r gemischten Chor a cappella, 20. November 1830<idno type="MWV">B 21</idno><idno type="op">23/3</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_edlslja9-3veb-17w8-29yr-zo651gyhuyw9"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="collective_sources" style="hidden"/><item n="3" sortKey="collective_prints" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100633" style="hidden">Drei Motetten f&#xFC;r Frauenstimmen und Orgel, Druck: 1838<idno type="MWV">SD 17</idno><idno type="op">39</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_ays26cuc-yoo6-ev9j-y1cc-9pjgzkvytpxh"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100132" style="hidden">&#xBB;O beata et benedicta&#xAB; f&#xFC;r Frauenchor und Orgel, 30. Dezember 1830<idno type="MWV">B 22</idno><idno type="op"/></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_uunol3jv-eq3u-r5ob-qmst-nvypshhhuks5"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100133" style="hidden">&#xBB;Surrexit pastor&#xAB; / &#xBB;Er ist ein guter Hirte&#xAB; f&#xFC;r Solostimmen, Frauenchor und Orgel, 30. Dezember 1830<idno type="MWV">B 23</idno><idno type="op">39/3</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_j8n1dccl-bpr7-rpqi-hg8u-ijibfwxvwqw4"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="sacred_vocal_works_with_smaller_instrumentation" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100134" style="hidden">&#xBB;Veni Domine&#xAB; / &#xBB;Herr, erh&#xF6;re uns&#xAB; f&#xFC;r Frauenchor und Orgel, 31. Dezember 1830<idno type="MWV">B 24</idno><idno type="op">39/1</idno></name></title>, meist auf <persName xml:id="persName_2069e487-d36c-4b76-b67d-682f9a7b01b7">Luthersche<name key="PSN0112987" style="hidden">Luther, Martin (1483-1546)</name></persName> Texte, und <title xml:id="title_7498bd8b-fee7-4358-a99f-80f3930c46cf">einen Psalm<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_rkhqykq4-206v-tevs-vn5z-xw7oadhbutpe"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100109" style="hidden">Der 115. Psalm &#xBB;Non nobis Domine&#xAB; / &#xBB;Nicht unserm Namen, Herr&#xAB; f&#xFC;r Solostimmen, gemischten Chor und Orchester, [1829] bis 15. November 1830<idno type="MWV">A 9</idno><idno type="op">31</idno></name></title>, die ich in Rom gemacht habe, dann <title xml:id="title_00d5c8da-adf3-49ea-a207-eb5dfd4d2443">eine gro&#xDF;e Cantate<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_adbqhnwp-wrbo-mopt-mte4-2xo5vimmsp73"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="secular_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_secular_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100172" style="hidden">Die erste Walpurgisnacht, Ballade f&#xFC;r Solostimmen, gemischten Chor und Orchester, [1830] bis 13. Februar 1832; Herbst 1840 bis Dezember 1842; 15. Juli 1843<idno type="MWV">D 3</idno><idno type="op">60</idno></name></title> oder <title xml:id="title_cb559117-aa92-43e1-8cb3-ef1f65110b45">Sinfonie mit Chor auf Goetheschen Text<name key="PSN0111422" style="hidden" type="author">Goethe, Johann Wolfgang (seit 1782) von (1749-1832)</name><name key="CRT0108812" style="hidden" type="literature">Die erste Walpurgisnacht</name></title>, dann eine <title xml:id="title_cc6912f2-9dec-4120-808a-3ab6a12ffc3a">neue Ouvert&#xFC;re<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_g7vb9op9-90t1-goxy-nuga-vtafbt5fzdi4"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="instrumental_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="orchestral_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="overtures_and_other_orchestral_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100363" style="hidden">Konzert-Ouvert&#xFC;re Nr. 2 Die Hebriden / The Isles of Fingal (Zur einsamen Insel) h-Moll (&#xBB;Fingals H&#xF6;hle&#xAB;), 7. August 1829 bis 16. Dezember 1830; Umarbeitung bis 20. Juni 1832<idno type="MWV">P 7</idno><idno type="op">26</idno></name></title> mit Taufnamen &#x201E;die Hebriden&#x201C;, <title xml:id="title_fbf0c27d-64ff-471d-9948-f747fa4e21a2">ein neues Heft Lieder<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_f6h9bf4w-1cgq-iojb-sffp-hzszki800cdt"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="collective_sources" style="hidden"/><item n="3" sortKey="collective_prints" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100622" style="hidden">Sechs Ges&#xE4;nge f&#xFC;r eine Singstimme und Klavier, Druck: 1833<idno type="MWV">SD 6</idno><idno type="op">19a</idno></name></title>, ein <title xml:id="title_390434dc-562c-4db1-a007-4254b4aaadd0">Clavierconcert<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_gi0pnvve-ueco-6gmf-wim3-7fd8i8ykleec"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="instrumental_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="orchestral_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="concerts_and_concertante_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100349" style="hidden">Konzert Nr. 1 g-Moll f&#xFC;r Klavier und Orchester bzw. Streichorchester, [November 1830 bis Oktober 1831]<idno type="MWV">O 7</idno><idno type="op">25</idno></name></title>, <title xml:id="title_14f2577a-77c3-4d9a-bfc8-544b5ab2a9db">eine Menge kleinere Claviersachen mit und ohne Begleitung<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_xpdgheng-z6fi-hphd-zuqv-xblvnoadj9dm"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="collective_sources" style="hidden"/><item n="3" sortKey="collective_prints" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100621" style="hidden">Sechs Lieder ohne Worte f&#xFC;r Klavier, 1. Heft, Druck: 1832<idno type="MWV">SD 5</idno><idno type="op">19b</idno></name><list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_pgg9wzwj-zt1d-plag-unkp-jm4fmmmgm0gc"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="instrumental_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="orchestral_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="concerts_and_concertante_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100350" style="hidden">Capriccio brillant h-Moll f&#xFC;r Klavier und Orchester, [Anfang Mai 1832] bis 18. Mai 1832<idno type="MWV">O 8</idno><idno type="op">22</idno></name></title> &#x2013; erschrick nur nicht vor der Menge, Du sollst Dir draus w&#xE4;hlen, was Du h&#xF6;ren magst. Vielleicht habe ich bis dahin auch wieder etwas Neues fertig; gegen den Winter denke ich ein <title xml:id="title_a83f70de-fb2a-4d52-b4aa-c01a98bd99f5">Oratorium<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_z7tlb7ok-xkwd-c2qz-j7nh-bphnc2ahckhz"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100114" style="hidden">Paulus / St. Paul, Oratorium nach Worten der Heiligen Schrift f&#xFC;r Solostimmen, gemischten Chor, Orchester und Orgel, [1832] bis 18. April 1836<idno type="MWV">A 14</idno><idno type="op">36</idno></name></title> zu componiren, und zwar den <title xml:id="title_790a3603-99fc-4104-8b85-4e65e33d84ae">Paulus<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_hwehexj3-nqhh-quwi-fkuj-yelb0iubwmhq"><item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"/><item n="2" sortKey="vocal_music" style="hidden"/><item n="3" sortKey="sacred_vocal_music" style="hidden"/><item n="4" sortKey="large-scale_sacred_vocal_works" style="hidden"/></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100114" style="hidden">Paulus / St. Paul, Oratorium nach Worten der Heiligen Schrift f&#xFC;r Solostimmen, gemischten Chor, Orchester und Orgel, [1832] bis 18. April 1836<idno type="MWV">A 14</idno><idno type="op">36</idno></name></title>, damit es im Fr&#xFC;hling fertig ist, und ich wieder ein wenig auf die Wanderschaft gehn kann. Denn obwohl ich w&#xFC;nsche mich in Berlin festzusetzen, so mu&#xDF; ich doch f&#xFC;r die ersten Jahre noch ab und zu verreisen, weil ich manche Auftr&#xE4;ge habe, und mit manchen Freunden &#xF6;fter zusammenkommen mu&#xDF;. Zieh darum nicht ein Gesicht, und denke, ich wolle ein reisender Musikant sein, wie <persName xml:id="persName_18c90d4b-164c-40a5-b2ae-8496b8cf3ffd">Meyerbeer<name key="PSN0113318" style="hidden">Meyerbeer (vorh. Liebmann Meyer Beer), Giacomo (Jakob) (1791-1864)</name></persName> und Consorten, aber aufgeben kann ich die Verbindungen nicht, die ich anderweitig gekn&#xFC;pft, und deshalb werde ich wohl noch zuweilen ausfliegen m&#xFC;ssen. Ob Du mich zu Michaelis nun als wohlbestallten Musikdirector triffst ist gar sehr zweifelhaft. Du wei&#xDF;t, da&#xDF; ich f&#xFC;r meine Schuldigkeit halte, Alles zu thun, was der guten Musik f&#xF6;rderlich sein kann, und so werde ich, im Falle sie mir die Frage vorlegen, antworten, da&#xDF; ich mit gro&#xDF;er Freude die <placeName xml:id="placeName_0cae8000-9b65-4eb8-90b1-e951f16202e2">Akademie<name key="NST0100203" style="hidden" subtype="" type="institution">Sing-Akademie</name><settlement key="STM0100101" style="hidden" type="">Berlin</settlement><country style="hidden">Deutschland</country></placeName> dirigiren will, weil ich glaube, da&#xDF; sich dort viel f&#xFC;r die Musik thun l&#xE4;&#xDF;t. Auf die Liste der zu W&#xE4;hlenden haben sie mich ohne meine Bewerbung gesetzt, und so bleibt mir also nichts zu thun, als zu erwarten, ob sie mir es anbieten werden oder nicht? Bis dahin aber sehen wir uns hoffentlich, denn das geht langsam und die Zeit schnell, und so kommt October bald und mit ihm Du und <persName xml:id="persName_bafc7abb-6626-4d7a-a470-d5786e618145">Deine Braut<name key="PSN0115439" style="hidden">Valentin, Anna Elisabeth (1811-1876)</name></persName>. <seg type="closer" xml:id="seg_13209e01-efd1-4546-a54c-a2900a3aedbb">Bis dahin lebe mir wohl und sey gl&#xFC;cklich und komm. Dein</seg></p>
        <signed rend="right">Felix Mendelssohn Bartholdy.</signed>
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</TEI>