]> Brief: fmb-1830-03-02-01

fmb-1830-03-02-01

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Felix Mendelssohn Bartholdy an Adolph Martin Schlesinger in Berlin <lb></lb>Berlin, 2. März 1830 haben mir auf mein gestriges Schreiben mündlich sagen lassen, Sie wünschten die Bedingungen, unter denen ich Ihnen meine Lieder verkauft habe, noch einmal zu wissen. Obwohl ich mich wundern muß, daß diese Ihnen entfallen sein Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online (FMB-C) noch nicht ermittelt noch nicht ermittelt Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Transkription: FMB-C Edition: FMB-C Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe (FMB-C). Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft. Humboldt-Universität zu Berlin
Am Kupfergraben 5 10117 Berlin Deutschland
http://www.mendelssohn-online.com Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) Bd. 1, 276

Maschinenlesbare Übertragung der vollständigen Korrespondenz Felix Mendelssohn Bartholdys (FMB-C)

Sotheby’s, London, Auktion 21. und 22. Mai 1987, Nr. 623 (mit Faksimile). - - - - - - Felix Mendelssohn Bartholdy an Adolph Martin Schlesinger in Berlin; Berlin, 2. März 1830 haben mir auf mein gestriges Schreiben mündlich sagen lassen, Sie wünschten die Bedingungen, unter denen ich Ihnen meine Lieder verkauft habe, noch einmal zu wissen. Obwohl ich mich wundern muß,

1 beschr. S.

Felix Mendelssohn Bartholdy

-

Elvers, Briefe an deutsche Verleger, S. 279 f.

Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C: Digitale Edition der vollständigen Korrespondenz Hin- und Gegenbriefe Felix Mendelssohn Bartholdys auf XML-TEI-Basis.

Die Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C ediert die Gesamtkorrespondenz des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 in Form einer digitalen, wissenschaftlich-kritischen Online-Ausgabe. Sie bietet neben der diplomatischen Wiedergabe der rund 6.000 Briefe Mendelssohns erstmals auch eine Gesamtausgabe der über 7.200 Briefe an den Komponisten sowie einen textkritischen, inhalts- und kontexterschließenden Kommentar aller Briefe. Sie wird ergänzt durch eine Personen- und Werkdatenbank, eine Lebenschronologie Mendelssohns, zahlreicher Register der Briefe, Werke, Orte und Körperschaften sowie weitere Verzeichnisse. Philologisches Konzept, Philologische FMB-C-Editionsrichtlinien: Uta Wald, Dr. Ulrich Taschow. Digitales Konzept, Digitale FMB-C-Editionsrichtlinien: Dr. Ulrich Taschow. Technische Konzeption der Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence FMB-C Ausgabe und Webdesign: Dr. Ulrich Taschow.

2. März 1830 Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)counter-resetMendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Berlin Deutschland Schlesinger, Adolph Martin (bis 1812: Abraham Moses) (1769-1838) Berlin Deutschland deutsch
Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)2/3 30.Ew. Wohlgeboren

haben mir auf mein gestriges Schreiben mündlich sagen lassen, Sie wünschten die Bedingungen, unter denen ich Ihnen meine Lieder<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_igiu0pgn-9wo5-asjy-jooz-jn0wkabwuohc"> <item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"></item> <item n="2" sortKey="collective_sources" style="hidden"></item> <item n="3" sortKey="collective_prints" style="hidden"></item></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100619" style="hidden">Zwölf Lieder für eine Singstimme und Klavier, 1830, 1. Heft (Der Jüngling); enthält MWV K 39, K 41, K 42, K 52, K 38 und K 50, 2. Heft (Das Mädchen); enthält Sehnsucht »Fern und ferner schallt der Reigen«, komponiert von Fanny Hensel, MWV K 51, K 53, Verlust »Und wüssten’s die Blumen, die kleinen«, komponiert von Fanny Hensel, MWV K 54 und Die Nonne »Im stillen Klostergarten«, komponiert von Fanny Hensel<idno type="MWV">SD 3</idno><idno type="op">9</idno></name> verkauft habe, noch einmal zu wissen. Obwohl ich mich wundern muß, daß diese Ihnen entfallen sein sollten, wiederhole ich sie Ihnen doch hier, zur Vermeidung von Misverständnissen: 10 Louis d’or und 6 Freiexemplare von den beiden Heften.

Ferner haben Sie mir heut früh geschrieben, es sey der Ordnung gemäß mir das verlangte Honorar erst nach dem Erscheinen des Werks zuzusenden. Von dieser Ordnung weiß ich nichts, und kann auch durchaus nichts der Art eingegangen sein, da es sonst in Ihrem Belieben stehn würde, die Herausgabe so lange als möglich zu verzögern. Eine der Bedingungen von Ihrer Seite war, das Manuscript binnen 3 Wochen öffentlich erscheinen zu lassen, und da gestern 4 Wochen seit Ablieferung des einen Liederhefts verflossen und noch nicht einmal die Correcturen fertig sind, so kann ich nicht umhin, nochmals auf meinen gestrigen Brief zu verweisen, und Sie zu ersuchen das Honorar, das Sie der Ordnung gemäß mir bey Ablieferung des Manuscripts hätten geben sollen, gegen die Quittung die Ihnen der Überbringer nach der Bezahlung einhändigen wird, zu übersenden.

Von der Rechnung bitte ich mir erst den üblichen Rabatt abzuziehen.

Mit Hochachtung ergebenstFelix Mendelssohn Bartholdy
            2/3 30. Ew. Wohlgeboren
haben mir auf mein gestriges Schreiben mündlich sagen lassen, Sie wünschten die Bedingungen, unter denen ich Ihnen meine Lieder verkauft habe, noch einmal zu wissen. Obwohl ich mich wundern muß, daß diese Ihnen entfallen sein sollten, wiederhole ich sie Ihnen doch hier, zur Vermeidung von Misverständnissen: 10 Louis d’or und 6 Freiexemplare von den beiden Heften.
Ferner haben Sie mir heut früh geschrieben, es sey der Ordnung gemäß mir das verlangte Honorar erst nach dem Erscheinen des Werks zuzusenden. Von dieser Ordnung weiß ich nichts, und kann auch durchaus nichts der Art eingegangen sein, da es sonst in Ihrem Belieben stehn würde, die Herausgabe so lange als möglich zu verzögern. Eine der Bedingungen von Ihrer Seite war, das Manuscript binnen 3 Wochen öffentlich erscheinen zu lassen, und da gestern 4 Wochen seit Ablieferung des einen Liederhefts verflossen und noch nicht einmal die Correcturen fertig sind, so kann ich nicht umhin, nochmals auf meinen gestrigen Brief zu verweisen, und Sie zu ersuchen das Honorar, das Sie der Ordnung gemäß mir bey Ablieferung des Manuscripts hätten geben sollen, gegen die Quittung die Ihnen der Überbringer nach der Bezahlung einhändigen wird, zu übersenden.
Von der Rechnung bitte ich mir erst den üblichen Rabatt abzuziehen.
Mit Hochachtung ergebenstFelix Mendelssohn Bartholdy          
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Eine der Bedingungen von Ihrer Seite war, das Manuscript binnen 3 Wochen öffentlich erscheinen zu lassen, und da gestern 4 Wochen seit Ablieferung des einen Liederhefts verflossen und noch nicht einmal die Correcturen fertig sind, so kann ich nicht umhin, nochmals auf meinen gestrigen Brief zu verweisen, und Sie zu ersuchen das Honorar, das Sie der Ordnung gemäß mir bey Ablieferung des Manuscripts hätten geben sollen, gegen die Quittung die Ihnen der Überbringer nach der Bezahlung einhändigen wird, zu übersenden.</p><p>Von der Rechnung bitte ich mir erst den üblichen Rabatt abzuziehen.</p><closer rend="left" xml:id="closer_504fee5b-e88e-4a28-9d29-9e14b52ea17d">Mit Hochachtung ergebenst</closer><signed rend="right">Felix Mendelssohn Bartholdy</signed></div></body> </text></TEI>