]> Brief: fmb-1823-12-09-01

fmb-1823-12-09-01

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Felix Mendelssohn Bartholdy an Carl Friedrich Zelter in Weimar<lb></lb>Berlin, 9. Dezember 1823 Wohl ist es weise von Ihnen, Hr. Professor daß Sie so lange als möglich sich bei dem Goethe aufhalten; indeß bedenken Sie auch daß es hier so eine Menge armer Leute gibt, die sich nach Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online (FMB-C) noch nicht ermittelt noch nicht ermittelt Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Transkription: FMB-C Edition: FMB-C Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe (FMB-C). Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft. Humboldt-Universität zu Berlin
Am Kupfergraben 5 10117 Berlin Deutschland
http://www.mendelssohn-online.com Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) Bd. 1, 33

Maschinenlesbare Übertragung der vollständigen Korrespondenz Felix Mendelssohn Bartholdys (FMB-C)

Deutschland Düsseldorf D-DÜhh Düsseldorf, Heinrich-Heine-Institut - D-DÜhh, 51.4907. Autograph Felix Mendelssohn Bartholdy an Carl Friedrich Zelter in Weimar; Berlin, 9. Dezember 1823 Wohl ist es weise von Ihnen, Hr. Professor daß Sie so lange als möglich sich bei dem Goethe aufhalten; indeß bedenken Sie auch daß es hier so eine Menge armer Leute gibt, die sich nach

2 beschr. S.

Felix Mendelssohn Bartholdy

-

Eric Werner, Mendelssohniana. Dem Andenken Wilhelm Fischers, in: Die Musikforschung 28 (1975), S. 23. Elvers, Briefe, S. 29 f.

Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C: Digitale Edition der vollständigen Korrespondenz Hin- und Gegenbriefe Felix Mendelssohn Bartholdys auf XML-TEI-Basis.

Die Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence Online-Ausgabe FMB-C ediert die Gesamtkorrespondenz des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847 in Form einer digitalen, wissenschaftlich-kritischen Online-Ausgabe. Sie bietet neben der diplomatischen Wiedergabe der rund 6.000 Briefe Mendelssohns erstmals auch eine Gesamtausgabe der über 7.200 Briefe an den Komponisten sowie einen textkritischen, inhalts- und kontexterschließenden Kommentar aller Briefe. Sie wird ergänzt durch eine Personen- und Werkdatenbank, eine Lebenschronologie Mendelssohns, zahlreicher Register der Briefe, Werke, Orte und Körperschaften sowie weitere Verzeichnisse. Philologisches Konzept, Philologische FMB-C-Editionsrichtlinien: Uta Wald, Dr. Ulrich Taschow. Digitales Konzept, Digitale FMB-C-Editionsrichtlinien: Dr. Ulrich Taschow. Technische Konzeption der Felix Mendelssohn Bartholdy Correspondence FMB-C Ausgabe und Webdesign: Dr. Ulrich Taschow.

9. Dezember 1823 Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)counter-resetMendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Berlin Deutschland Zelter, Carl Friedrich (1758-1832) Weimar Deutschland deutsch
Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847) 9 Dcbr 1823

Wohl ist es weise von Ihnen, Hr. Professor daß Sie so lange als möglich sich bei dem GoetheGoethe, Johann Wolfgang (seit 1782) von (1749-1832) aufhalten; indeß bedenken Sie auch daß es hier so eine Menge armer Leute gibt, die sich nach Ihnen sehnen, wenn sie hier Quinten, und dort Querstände finden. Lassen Sie diese ja nicht zu lange schmachten, und kommen Sie bald wieder!

Mit unsern SonntagsmusikenSonntagsmusiken der Familie Mendelssohn BartholdyBerlinDeutschland geht es eben nicht sehr brillant. Der arme RitzRietz, Eduard Theodor Ludwig (1802-1832) hat seit Ihrer Abreise keine Geige anrühren dürfen, weil die Schmerzen in seinem Finger noch gar nicht nachlassen wollen, und Keiner weiß, wie lange es noch dauern wird. LindenauLindenau, Leopold (1806-1859) muß uns also die erste Geige anführen, und da er mit unserm Orchester, und dies mit ihm noch nicht recht bekannt ist, so wird uns RitzensRietz, Eduard Theodor Ludwig (1802-1832) Verlust sehr fühlbar.

Meine Oper<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_1l4huesv-ubik-mlfo-b3eo-ieqtlsfxyij1"> <item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"></item> <item n="2" sortKey="stage_music" style="hidden"></item> <item n="3" sortKey="singspiels_and_operas" style="hidden"></item></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100323" style="hidden">Der Onkel aus Boston / Die beiden Neffen, Komische Oper in drei Akten, 1. Mai 1822 bis 6. November 1823<idno type="MWV">L 4</idno><idno type="op"></idno></name> ist beendet, und die ElternMendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Abraham Ernst (bis 1822: Abraham Moses) (1776-1835)Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Lea Felicia Pauline (1777-1842) wollen so gütig sein, sie bei uns singen zu lassen, ich hoffe doch, daß Sie dabei sein werden, um mir beim Einstudiren zu helfen.

Auch mein Doppelconcert<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_vwhbocui-fhxh-zjfa-2tds-uynzet0parcf"> <item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"></item> <item n="2" sortKey="instrumental_music" style="hidden"></item> <item n="3" sortKey="orchestral_music" style="hidden"></item> <item n="4" sortKey="concerts_and_concertante_works" style="hidden"></item></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100347" style="hidden">Konzert E-Dur für zwei Klaviere und Orchester, [September 1823] bis 17. Oktober 1823<idno type="MWV">O 5</idno><idno type="op"></idno></name> ist fertig geworden, und vorigen Sonntag haben es FannyMendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Fanny Cäcilia (1805-1847) und ich gespielt.

Außerdem habe ich noch ein Quartett<list style="hidden" type="fmb_works_directory" xml:id="title_atboj5r5-esdl-xyde-mmje-vigjr61azzmo"> <item n="1" sortKey="musical_works" style="hidden"></item> <item n="2" sortKey="instrumental_music" style="hidden"></item> <item n="3" sortKey="chamber_music" style="hidden"></item> <item n="4" sortKey="chamber_music_with_piano" style="hidden"></item></list><name key="PSN0000001" style="hidden" type="author">Mendelssohn Bartholdy (bis 1816: Mendelssohn), Jacob Ludwig Felix (1809-1847)</name><name key="PRC0100374" style="hidden">Quartett Nr. 2 f-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello, 9. November 1823 bis [Anfang 1824]<idno type="MWV">Q 13</idno><idno type="op">2</idno></name> für Clavier, Geige, Bratsche und Baß angefangen, und mehrere Kleinigkeiten noch gemacht, die ich Ihnen zeigen werde, wenn Sie es erlauben.

Empfehlen Sie mich doch dem verehrten Hrn GeheimerathGoethe, Johann Wolfgang (seit 1782) von (1749-1832), dem Herrn KammerrathGoethe, Julius August Walter von (1789-1830), seiner Frau GemahlinnGoethe, Ottilie Wilhelmine Ernestine Henriette von (1796-1872), UlrikenPogwisch, Ulrike Henriette Adele Eleonore Freiin von (1798-1875), WalternGoethe, Wolfgang Walther von (seit 1859) Freiherr von (1818-1885), SchopenhauersSchopenhauer, Johanna Henriette (1766-1838), HummelsHummel, Johann Nepomuk (1778-1837), und jedem, der sich meiner noch freundlich erinnern will. Ich bleibe, Herr Professor Ihr ergebner Schüler Felix Mendelssohn Bartholdy
            9 Dcbr 1823 Wohl ist es weise von Ihnen, Hr. Professor daß Sie so lange als möglich sich bei dem Goethe aufhalten; indeß bedenken Sie auch daß es hier so eine Menge armer Leute gibt, die sich nach Ihnen sehnen, wenn sie hier Quinten, und dort Querstände finden. Lassen Sie diese ja nicht zu lange schmachten, und kommen Sie bald wieder!
Mit unsern Sonntagsmusiken geht es eben nicht sehr brillant. Der arme Ritz hat seit Ihrer Abreise keine Geige anrühren dürfen, weil die Schmerzen in seinem Finger noch gar nicht nachlassen wollen, und Keiner weiß, wie lange es noch dauern wird. Lindenau muß uns also die erste Geige anführen, und da er mit unserm Orchester, und dies mit ihm noch nicht recht bekannt ist, so wird uns Ritzens Verlust sehr fühlbar.
Meine Oper ist beendet, und die Eltern wollen so gütig sein, sie bei uns singen zu lassen, ich hoffe doch, daß Sie dabei sein werden, um mir beim Einstudiren zu helfen.
Auch mein Doppelconcert ist fertig geworden, und vorigen Sonntag haben es Fanny und ich gespielt.
Außerdem habe ich noch ein Quartett für Clavier, Geige, Bratsche und Baß angefangen, und mehrere Kleinigkeiten noch gemacht, die ich Ihnen zeigen werde, wenn Sie es erlauben.
Empfehlen Sie mich doch dem verehrten Hrn Geheimerath, dem Herrn Kammerrath, seiner Frau Gemahlinn, Ulriken, Waltern, Schopenhauers, Hummels, und jedem, der sich meiner noch freundlich erinnern will. Ich bleibe, Herr Professor Ihr ergebner Schüler
Felix Mendelssohn Bartholdy          
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